Ebenso aufschlussreich sind die Zuwendungen, die die Bundesstaaten aus den einzelnen Ministerien und wissenschaftlichen Förderorganisationen wie der NSF und der NASA erhalten haben.
Die Quoten der Doktoranden oder Beschäftigten mit dem höchsten akademischen Abschluss sind Indikatoren für die Innovationskraft der Bundesstaaten.
Wirtschaftspolitisches Programm
Die Transparenz passt in das wirtschaftspolitische Programm. Die USA sind bestrebt, zum Beispiel mit dem Advanced Manufacturing – die deutsche Bezeichnung ist die Industrie 4.0. – wieder die industrielle Fertigung im eigenen Land über die 20 Prozent-Marke zu heben.
Ebenso versuchen Regionen und Städte, in die Natur- und Ingenieurwissenschaften zu investieren, um die Basis für zukünftig wirtschaftlich wichtige Branchen zu verbreitern. Hierzu gehören die Themen Energie, Gesundheit, Mobilität und Informationswissenschaft.
So möchte beispielsweise New York zu den Wissensregionen Boston und Silicon Valley weiter aufschließen. Ihren Aufstieg der vergangenen Jahre zur High Tech-Metropole möchte die Stadt weitertreiben. Hierzu passt, dass mit der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät an der New York University, die 2014 nach 40 Jahren wiedereröffnet wurde, auch das Joint Venture zwischen dem Technion in Haifa und der Cornell University angelaufen ist. Es wird in Manhattan über die nächsten Jahre eine „neuartige“ Technische Universität aufgebaut: Cornell Tech bringt Lehre, Forschung und Unternehmen früh zusammen. Auf eine klassische Fakultätsstruktur wird verzichtet. Vorrang gilt der wirtschaftlichen Verwertung von neuen Erkenntnissen.
http://www.nsf.gov/statistics/states/