Reputation weit in die USA
Die ECF strahlt als Marke weit auf den amerikanischen Kontinent aus.
Bis in den mittleren Westen, hinein in den Norden nach Kanada und entlang der Ostküste ist das Kürzel über die vergangenen Jahre stetig sichtbarer geworden. Das berichten langjährige Teilnehmer einhellig. Sie nehmen zum Zeil lange Weg nach Boston in Kauf. Diesmal war es anders.
"Wir werden aber auch im nächsten Jahr wieder kommen, auch wenn die 2015er-Teilnehmer eher aus der Region um Bosten herum angezogen werden konnten", sagt eine deutsche Hochschulvertreterin stellvertretend für die Stimmung. Ein schwaches Jahr sei aber verkraftbar - so der Tenor. Es gehe auch darum, in den USA Flagge zu zeigen.
Das MIT hat eingeräumt, die Organisation nicht zur Zufridenheit aller Austeller und - wahrscheinlich - auch Teilnehmer in den Griff bekommen zu haben. Die Wetterbedingungen im eiskalten Februar des Nordosten der USA wurden am Ende nicht mehr angeführt. Das langjährige MIT-Studierendenteam, das die ECF traditionell organisiert, wird für 2016 wieder die komplette Verantwortung übernehmen.
Das werden den DAAD – Deutsche Akademische Austauschdienst – und das BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung – freuen. Denn beide Partner unterstützen die deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, um an der ECF teilnehmen und in den USA sichtbar sein zu können.
Und wenn die prinzipiell gute Idee einer "deutschen Messestraße" im nächsten Jahr weiter Richtung "Markrplatz" wandert, dann sind alle zufrieden. Unverständnis hatte nämlich die MIT-Organisation ausgelöst, die deutschen Hochschulen in eine der hinteren Reihen zu verbannen.
Ausgerechnet die Initiatve GATE Germany - mit der die Hochschulen international sichtbar werden können - hatte das größte Messebudget auf der ECF gebucht und dafür aber keinen "Logenplatz" erhalten. Im US-Wahljahr 2016 wird es dann besser...